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FreigehegeFreigehege-4

Bei unserer Planung, die Terrasse zu überdachen, kam uns die Idee, das Grundgerüst über die Terrasse hinaus zu verlängern und so unmittelbar neben der Terrasse ein Freigehege für unsere Birmchen zu schaffen. Die Planung war gemacht, die Statik gerechnet und nun kam die Überlegung auf, bauen wir selber oder lassen wir bauen. Da wir aber keine sichtbaren Holzverbindungen haben wollten, entschieden wir uns einen Zimmermann zu beauftragen. Dieser schmunzelte über die Idee mit dem Freigehege, aber das machen ja viele.

In sehr guter Qualität hat er seine Arbeit verrichtet. Wir haben nur zu tun gehabt mit dem Streichen hinterher zu kommen, da wir nicht die „Matzerei“ am fertigen Objekt machen wollten.

Die Terrasse war dann auch schnell überdacht und unser Hovawart Carlo hatte nun endlich eine riesengroße Hundehütte, wo er alles mitbekam. In seine wunderschöne, vollisolierte, mit Wein beschattete Prachthütte ist er ja nie reingeFreigehege-1gangen.

Nun wollten wir die Vergitterung des Freigeheges in Angriff nehmen, aber mit was, stellte sich und die Frage. Kaninchendraht fanden wir zu engmaschig und zu instabil für die großen Flächen zwischen den Pfosten. In einer Anleitung für ein Freigehege stand etwas von Bewehrungsmatten. Die waren aber auch zu klein. Nach ausgiebiger Internetrecherche bot der Markt Edelstahlmatten an (für Millionäre sicher eine gute Alternative!). Bei einem großen Zaunhersteller ca. 50km weit weg von uns, habe ich dann das Richtige gefunden. Verzinktes Drahtgitter auf der Rolle in unterschiedlichen Höhen, so dass wir genau nach unseren Bedürfnissen bestellen konnten. Allerdings gab es da aber 6 Wochen Wartezeit und man musste die komplette Rolle kaufen. Am Ende war es auch viel teurer als wir dachten, aber eine wirkliche Alternative fanden wir nicht. Für die Füllung der Felder mit dem Gitter hatten wir eine Idee: Das Gitter etwas größer schneiden als das Feld, die Kanten umbiegen, tackern und die Kanten mit einer Leiste verkleiden. Aber, das Gitter ließ sich nicht so biegen, wie wir wollten, denn es war halt 2,2mm stark. Das hört sich nicht viel an, aber ohne Vorrichtung hat man das nicht ordentlich hinbekommen. Also mussten wir uns schnell eine neue brauchbare Lösung überlegen. Nun haben wir den Draht minimal kleiner geschnitten, als das Feld groß ist, und zwischen zwei Leisten eingeklemmt. Dies ist eine sehr einfache, aber auch haltbare Variante. Wir mussten nur unendlich viele Latten schneiden und streichen.

Die untere Sicherung haben wir dort wo ein Beet angrenzt mit Streckmetall ausgeführt. Aber bisher fiel den Katzen gar nicht im Traum ein zu buddeln, aber sicher ist sicher (nicht das doch irgendwann mal bei den Birmas ein Angorakaninchen eingekreuzt wurde ;-).Freigehege-3

Nun konnte die schönste Arbeit beginnen. Allerdings anstatt zu pflanzen, musste ich viele Pflanzen ausgraben und umsetzen, da vorher hier ein normales Blumenbeet war. Also alle für Katzen „gefährlichen“ Pflanzen raus. Der große Vorteil war, dass hier schon 2 kleine Bäume standen, eine Zwergulme und ein Zierapfel. Diese sollten als Schattenspender und Klettermöglichkeit erhalten bleiben. Direkt am Haus, wo sowieso kaum Regen hinkommt, haben wir noch einen Kletterbaum gebaut. Eigentlich sollte es ein richtiger Stamm von einem gefällten Baum mit dicken Ästen sein, aber der war einfach viel zu groß und zu schwer. So haben wir einfach nur die dickeren Äste abgesägt, sie mit Einschlaghülsen im Boden verankert und untereinander befestigt. Nun noch wetterfeste Körbe auf Holzteller geschraubt und diese an den Astenden befestigt.

Die Deko ist danFreigehege-2n nur noch ein Kinderspiel.

Als Bepflanzung habe ich dann Katzenminze, Salbei und Ringelblume gewählt. Durch die Bäume wächst natürlich nicht ganz so viel, aber gerade kleine Katzen möchten ja auch mal einen Käfer oder Schmetterling jagen und sich nicht erst durch den Urwald kämpfen müssen.

Ich habe unseren Katzen auch eine Sandkiste angelegt, aber als sie diese gleich als Katzenklo benutzten, fand ich die Idee nicht mehr so toll, denn um in die Ecke zu kommen, musste ich jedesmal erst unter dem Kletterbaum durchkriechen.

Im Sommer hatten wir dann immer noch einen großen Trinkbrunnen stehen, so dass sie gleich draußen ihren Durst stillen konnten.

Anhand der Bilder kann man sich ja bestimmt ein Bild von dem ganzen Projekt machen.

Wer aber trotzdem hierzu noch Fragen hat, kann sich gerne an uns wenden.